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Die Schaumgeborene
Ich habe das sichere Ufer verlassen.
Führerlos treibt das Traumboot einer ungewissen Zukunft entgegen.
Umflutet vom Zauber eines neuen Anfangs, wage ich nicht, das Steuer zu führen.
Meine Gegenwart zerfließt im Nebelschleier, und löst sich im Schaum der verlassenen Zeit.
Als die darin Geborene zum Olymp aufsteigt, hat ihr Liebreiz den Äther erfüllt.
Ihr Strahlen lässt das zurückgelassene Ufer im Nichts zerrinnen.
Vertrauensvoll lege ich mich in die Hände des schaffenden Menschenfreundes.
Ich empfange von ihm das reinigende Feuer und die neugeborene Kraft,
um zum Olymp emporzusteigen.
© Erich Romberg
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